ARBEITSGRUNDLAGE FÜR EINE INCIDENT-POSTMORTEM-PRÄSENTATION Erfundenes Beispiel zur Anpassung; kein echter Kundenvorfall und kein Produkttest. Publikum der Nachbesprechung: Frage, die diese Besprechung beantworten muss: Vorfallsreferenz und freigegebener Empfängerkreis: Ereignisdatum und Zeitzone: Geprüfte Quelldokumentation / zuständige Person: BEISPIELDOKUMENTATION (alle Zeiten UTC am selben erfundenen Ereignistag) 09:00: Release beginnt; erste protokollierte Fehler bei Berichtsaufträgen. 09:04: Warnmeldung erreicht den Bereitschaftsdienst. 09:12: Rollback beginnt. 09:27: Neue Berichtsaufträge werden laut Monitoring wieder normal abgeschlossen. 10:00: Der Einzelabgleich weist alle 180 ermittelten betroffenen Aufträge als abgeschlossen aus. 180 zählt unterschiedliche Auftragskennungen, nicht unterschiedliche Kunden. Die Fehlerlogs enthalten einen unbekannten Status. Welche Komponente diesen Status erzeugte und weshalb die Prüfungen vor dem Release ihn nicht erfassten, wird noch untersucht. Es gibt weder eine verifizierte Kundenzahl noch eine Berechnung wirtschaftlicher Folgen. Abschluss allein belegt weder inhaltliche Richtigkeit noch das Ausbleiben von Datenverlust. AUFBAU MIT SIEBEN FOLIEN 1. Belegte Auswirkungen, aktueller Zustand und offene Release-Entscheidung. 2. Betroffener Ablauf und Definition der 180 Aufträge; Kundenzahl unbekannt. 3. Zeitleiste: erster Fehler, Erkennung, Rollback, Wiederherstellung neuer Aufträge, Rückstandsabbau. 4. Beobachtung / mögliche Erklärung / noch benötigte Belege. 5. Konkret belegte Hilfen oder Verzögerungen bei der Reaktion; keine erfundenen Erkenntnisse. 6. Vorgeschlagene Änderungen, noch zu bestätigende Zuständigkeiten, Prioritäten und Abschlussnachweise. 7. Tatsächliche Entscheidungen, fehlende Belege und Bedingungen für die nächste Release-Prüfung. MASSNAHMENBEISPIELE (weder angenommen noch abgeschlossen) Kompatibilitätstest: Zurückgewiesenen Status mit der fehlerhaften Kombination erzeugender/verarbeitender Versionen reproduzieren; erwartetes Verhalten mit der korrigierten Kombination dokumentieren. Vorfallsanleitung: In einer Übung wiederhergestellte neue Verarbeitung, Abgleich betroffener Aufträge und ungelöste Fälle getrennt erfassen. ARBEITSFELDER FÜR JEDE AUSSAGE Aussage: Beobachtet / abgeleitet / unbekannt: Quelle, Ereigniszeit und Aufzeichnungszeit: Definition der Auswirkungen / Bezugsgröße: Was daraus nicht folgt: ARBEITSFELDER FÜR JEDE VORGESCHLAGENE MASSNAHME Konkrete Änderung: Angesprochener Fehler oder angesprochene Verzögerung: Person, die die Verantwortung angenommen hat: Priorität / Termin: Zu prüfender Abschlussnachweis: Verbleibende Unsicherheit: ANWEISUNG FÜR DEN ENTWURF Erstelle aus der vorliegenden Dokumentation einen Entwurf für die Nachbesprechung des Vorfalls. Trenne Auswirkungen, Erkennung, Rollback, Wiederherstellung neuer Aufträge und Abgleich betroffener Aufträge. Unterscheide Beobachtungen von Hypothesen. Erhalte unbekannte Angaben, Quellenverweise und Zeitzonen. Erfinde keine betroffenen Kunden, finanziellen Verluste, Ursachen, bestätigten Zuständigkeiten oder abgeschlossenen Maßnahmen. NACH DER BESPRECHUNG Tatsächlich vereinbarte Entscheidung und Bedingungen: Offene Frage und verantwortliche Person für die Belege: Angenommene Maßnahme und Prüftermin: Quelldokumentation aktualisiert von: