Mit einem KI-Präsentationsersteller können Sie aus einem Thema, einer Gliederung oder vorhandenen Unterlagen einen ersten Foliensatz entwickeln. Der Nutzen liegt im Ausgangsentwurf: Sie erhalten einen Aufbau, den Sie fachlich prüfen und an den Anlass anpassen können.
Dieser Leitfaden beschreibt den Ablauf mit Presenti AI. Er führt von den Ausgangsinformationen über Gliederung und Vorlage zur gemeinsamen Prüfung. Die Abbildungen zeigen Ansichten aus der ursprünglichen Artikelversion; einzelne Bezeichnungen können im eigenen Konto abweichen.


1. Anlass und Ausgangsmaterial vorbereiten
Je genauer die Aufgabe beschrieben ist, desto gezielter können Sie den Entwurf beurteilen. Notieren Sie zunächst, wer die Präsentation sieht, was die Zuhörer bereits wissen und welche Frage der Vortrag beantworten soll.
Ein kurzes Briefing formulieren
- Anlass: Beispielsweise ein Projektbericht, eine Produkterklärung oder eine Unterrichtseinheit.
- Zielgruppe: Benennen Sie Rolle und Vorwissen, statt nur „für alle“ anzugeben.
- Kernaussage: Welche Information oder Entscheidung steht im Mittelpunkt?
- Umfang: Nennen Sie die verfügbare Vortragszeit und gegebenenfalls eine gewünschte Folienzahl.
- Grundlagen: Stellen Sie freigegebene Zahlen, Quellen und Beispiele bereit.
„Erstelle einen Entwurf für einen zehnminütigen Projektbericht an die Bereichsleitung. Die Präsentation soll den aktuellen Stand, zwei offene Entscheidungen und die nächsten Schritte erläutern. Verwende die folgenden Projektangaben; ergänze keine erfundenen Ergebnisse.“
Die passende Eingabe wählen
Beginnen Sie mit einem Thema, wenn Sie die Gliederung erst entwickeln möchten. Eine vorhandene Gliederung eignet sich, wenn die Reihenfolge bereits feststeht. Unterstützte Dateien können als Grundlage dienen, wenn die relevanten Informationen schon dokumentiert sind.
| Ausgangspunkt | Vorbereitung | Tarifhinweis |
|---|---|---|
| Thema oder Textangaben | Zielgruppe, Zweck und wichtige Fakten ergänzen | Verfügbares KI-Guthaben beachten |
| Markdown oder Xmind | Überschriften beziehungsweise Zweige nachvollziehbar ordnen | Import im kostenlosen Tarif verfügbar |
| Word, PDF oder TXT | Relevante Abschnitte auswählen und Ausgangsdaten prüfen | Import in kostenpflichtigen Tarifen |

2. Die Gliederung prüfen, bevor Sie Folien gestalten
Kontrollieren Sie den erzeugten Aufbau, bevor Sie Zeit in einzelne Layouts investieren. Überschriften sollten die tatsächlichen Inhalte benennen und in einer Reihenfolge stehen, die zur Aufgabe passt.
Abschnitte ordnen und Lücken erkennen
Bei einem Projektbericht kann der Ablauf „Ausgangslage – aktueller Stand – offene Entscheidung – nächster Schritt“ sinnvoll sein. Eine Unterrichtseinheit benötigt dagegen eine Erklärung, Beispiele und eine Aufgabe zur Anwendung. Weitere Hinweise zur Vorbereitung eines Entwurfs finden Sie im Beitrag zum KI-Präsentationsersteller.
- Fassen Sie doppelte Abschnitte zusammen.
- Ergänzen Sie Informationen, ohne die ein Argument nicht nachvollziehbar wäre.
- Verschieben Sie Details in einen Anhang, wenn sie den Hauptvortrag unterbrechen.
- Kennzeichnen Sie ungeklärte Angaben, statt sie durch plausible Zahlen zu ersetzen.
Die spätere Weitergabe mitplanen
Klären Sie früh, ob Sie online präsentieren, eine PDF verteilen oder eine bearbeitbare PPTX benötigen. Der Export als PPTX oder PDF gehört bei Presenti zu den kostenpflichtigen Tarifen. Die Ausgabe kann Nacharbeit erfordern, etwa bei Schriften oder Medien; prüfen Sie sie in der vorgesehenen Anwendung.

3. Eine Vorlage wählen und den Entwurf bearbeiten

Wählen Sie die Vorlage nach Ihren Inhalten. Eine bildbetonte Titelfolie kann gut aussehen, ist aber kein ausreichender Test für Tabellen, längere Überschriften oder Quellenangaben.
Text, Bilder und Diagramme kontrollieren
Prüfen Sie zunächst eine typische Inhaltsfolie. Kürzen Sie Text, wenn die Aussage auch mit weniger Worten verständlich bleibt. Vergrößern Sie wichtige Beschriftungen und lassen Sie genügend Abstand zwischen zusammengehörigen Bereichen.
Übernehmen Sie Diagrammwerte aus Ihren geprüften Daten. Benennen Sie Einheiten, Zeitraum und Quelle. Ein Foliengenerator führt damit noch keine statistische Analyse durch; Zusammenhänge und Schlussfolgerungen müssen aus der zugrunde liegenden Auswertung stammen.
Wählen Sie Bilder, die ein Beispiel erklären oder den Kontext zeigen. Kontrollieren Sie bei erzeugten Bildern Details und vermeiden Sie Darstellungen, die mit tatsächlichen Aufnahmen oder Forschungsbelegen verwechselt werden könnten.
Gemeinsam überarbeiten
Presenti unterstützt die Zusammenarbeit am Entwurf. Laden Sie die vorgesehenen Beteiligten ein und vereinbaren Sie Zuständigkeiten: Eine Person prüft beispielsweise die Kennzahlen, eine weitere die Verständlichkeit und eine dritte das Corporate Design.
Halten Sie fest, welche Änderungen vereinbart wurden. Prüfen Sie nach paralleler Bearbeitung den gesamten Foliensatz, damit Begriffe, Quellen und Gestaltung zusammenpassen. Gemeinsamer Zugriff ersetzt keine fachliche Freigabe.

4. Den fertigen Foliensatz prüfen und vortragen

Ein Entwurf ist fertig, wenn er die Aufgabe verständlich erfüllt und die Angaben geprüft sind. Die Anzahl der automatisch erzeugten Folien oder ein einheitliches Farbschema sagen darüber allein wenig aus.
Inhalt und Ablauf überprüfen
Gehen Sie die Folien in der Vortragsreihenfolge durch. Ist die Ausgangsfrage klar? Folgt die Schlussfolgerung aus den gezeigten Informationen? Sind Annahmen, Planwerte und bereits gemessene Ergebnisse unterscheidbar?
Prüfen Sie Namen, Datumsangaben, Fachbegriffe und Zahlen anhand der Originalunterlagen. Bei wissenschaftlichen Inhalten müssen auch Hypothesen, Methode und Grenzen der Untersuchung korrekt wiedergegeben sein.
Mit der tatsächlichen Zeitvorgabe proben
Messen Sie einen vollständigen Probedurchlauf einschließlich Medien und Sprecherwechseln. Kürzen Sie bei Zeitüberschreitung die Inhalte. Eine automatische Analyse von Sprechtempo oder wissenschaftlicher Qualität durch Presenti wird hier nicht vorausgesetzt.
Öffnen Sie eine Exportdatei auf dem Gerät, das beim Termin verwendet wird. Kontrollieren Sie Darstellung, Links und Medien und halten Sie bei wichtigen Terminen eine geeignete Ersatzfassung bereit.

Fazit: Den Entwurf an der Aufgabe messen
Ein hilfreicher KI-Entwurf beginnt mit konkreten Ausgangsinformationen. Prüfen Sie zuerst die Gliederung, danach die Inhalte und zuletzt Gestaltung und Ausgabe. So erkennen Sie Korrekturen, bevor Sie die Präsentation weitergeben.
Mit Presenti AI können Sie diesen Ausgangsentwurf vorbereiten und gemeinsam bearbeiten. Die Verantwortung für die Aussagen und die finale Freigabe bleibt beim jeweiligen Fachteam.