Eine Workshop-Präsentation dient einer Gruppe als Arbeitsgrundlage. Die Teilnehmenden müssen wissen, warum eine Übung wichtig ist, was sie als Nächstes tun sollen, wie viel Zeit sie haben und welches Ergebnis sie mitnehmen. Beginnen Sie mit einem klaren Ergebnis. Sobald Ihr Ablauf als Text feststeht, können Sie ihn mit Presenti in einen ersten Präsentationsentwurf umwandeln.

Ein beobachtbares Ergebnis für die Teilnehmenden formulieren
Beschreiben Sie ein sichtbares Resultat: einen einseitigen Plan entwerfen, drei Risiken benennen oder ein Gespräch üben. „Das Thema verstehen“ ist zu ungenau, um daraus eine Übung abzuleiten. Das Ergebnis bestimmt, was auf die Folien gehört und was in den Moderationsnotizen bleiben sollte.
Halten Sie Vorwissen und Gruppengröße fest. Acht Fachleute können mit anderen Arbeitsaufträgen arbeiten als vierzig neue Beschäftigte. Geben Sie frühzeitig an, welche Materialien oder Zugänge benötigt werden, damit eine Übung nicht mit einer unerwarteten Hürde beginnt.
Einen realistischen zeitlichen Ablauf entwickeln
Wechseln Sie kurze Inputs mit eigener Arbeit ab. Eine hilfreiche Abfolge lautet: einordnen → vormachen → üben → vergleichen → anwenden. Geben Sie die Minuten in der Agenda an und zeigen Sie auf den Übungsfolien die aktuelle Phase. Legen Sie vorher fest, was sich bei einer längeren Diskussion kürzen lässt, ohne das Ergebnis zu gefährden.
Erstellen Sie keinen Zeitplan, den die Gruppe nicht einhalten kann. Für längere Termine gehören sichtbare Pausen oder Momente zur Neuorientierung dazu. Die Moderation kann schneller weitergehen, wenn die Gruppe bereit ist; die Teilnehmenden brauchen dennoch einen Überblick über den weiteren Verlauf.
Arbeitsaufträge auf einer Folie verständlich machen
Eine Übungsfolie beantwortet vier Fragen: Arbeiten wir allein oder gemeinsam? Welches Material nutzen wir? Welches Ergebnis erstellen wir? Wann hören wir auf? Stellen Sie neben den Auftrag ein Beispiel für das erwartete Ergebnis. Längere Erläuterungen gehören in eine Unterlage, nicht auf die Folie, mit der die Gruppe gerade losarbeiten soll.
Verwenden Sie einen für die Moderation sichtbaren Timer oder einen festgelegten Zwischenhalt. Benötigen einzelne Gruppen mehr Unterstützung, ergänzen Sie einen Hinweis in den Moderationsnotizen. Überladen Sie die Teilnehmerfolie nicht mit fünf konkurrierenden Anweisungen.

Ergebnisse teilen und gemeinsam auswerten
Reservieren Sie Zeit, damit die Gruppen ihre Ergebnisse vergleichen können. Sagen Sie, was sie vorstellen sollen: eine Entscheidung, ein Muster, eine Frage oder eine nächste Handlung. Erst die gemeinsame Auswertung macht aus der Übung übertragbares Wissen. Sie sollte deshalb nicht entfallen, sobald der Zeitplan unter Druck gerät.
Halten Sie die Aussagen der Gruppe fest, ohne daraus vorschnell einen Konsens abzuleiten. Eine Folie für offene Fragen kann Punkte sammeln, die später geklärt werden müssen. Ein einfaches Entscheidungs- oder Maßnahmenprotokoll hilft dem Team, nach dem Workshop weiterzuarbeiten.
Mit einem nutzbaren Ergebnis abschließen
Zeigen Sie zum Schluss das erarbeitete Ergebnis, den nächsten Schritt und die verantwortliche Person. Verlinken Sie eine Vorlage oder stellen Sie ein Handout bereit, wenn die Gruppe das Ergebnis später weiterverwenden soll. Bitten Sie eine Person, den nächsten Schritt ohne Blick in die Moderationsnotizen zu erklären.
Notieren Sie nach dem Termin, welche Phasen länger als geplant dauerten und welche Arbeitsaufträge Rückfragen auslösten. Überarbeiten Sie die nächste Version anhand dieser Beobachtungen. Zusätzliche Schmuckfolien helfen weniger als eine Präsentation, mit der Menschen die Aufgabe mit weniger Erklärung erledigen können.