KI-Präsentationstools können aus einem Thema oder einer Gliederung einen Folienentwurf erstellen. Wie brauchbar dieser Entwurf ist, zeigt sich beim Prüfen und Bearbeiten: Passen die Aussagen, sind die Folien lesbar und unterstützen die Bilder das Thema?
Bei Layouts und Bildern lohnt es sich, typische Inhalte aus dem eigenen Alltag zu verwenden. Eine einfache Titelfolie sagt wenig darüber aus, wie ein Werkzeug mit Tabellen, langen Überschriften oder Bildserien umgeht.
Dieser Leitfaden beschreibt Funktionen und konkrete Prüfschritte, unter anderem für Presenti. Er enthält keine dokumentierten Produkttests oder Leistungsrangliste.


Welche Funktionen bieten KI-Präsentationstools?
KI-Präsentationstools verbinden Textgenerierung mit Vorlagen und Bearbeitungsfunktionen. Je nach Produkt können sie Gliederungen entwerfen, Texte überarbeiten oder Bilder erzeugen. Umfang und Verfügbarkeit unterscheiden sich.
Achten Sie bei der Auswahl auf diese möglichen Funktionen:
Folienentwürfe erstellen
Ein Thema oder eine Gliederung dient als Grundlage für einen Folienentwurf.
Layoutvorschläge und Gestaltung
Layoutvorschläge ordnen Texte und Bilder an. Prüfen Sie Abstände, Umbrüche und die Lesbarkeit.
Bildauswahl und Bildgenerierung
Einige Werkzeuge suchen passende Bilder oder generieren Motive. Prüfen Sie deren inhaltliche Eignung und die Voraussetzungen für ihre Verwendung.
Inhaltsoptimierung & -erweiterung
Textfunktionen können Formulierungen kürzen, umschreiben oder ergänzen. Vergleichen Sie die neue Fassung mit der ursprünglichen Aussage.
Umfangreiche Stilvorlagen
Vorlagen bieten unterschiedliche Ausgangslayouts, zum Beispiel für Berichte, Unterricht oder Projektvorstellungen.

Presenti bietet Folienentwürfe, Layoutbearbeitung und KI-Bildgenerierung. Prüfen Sie anhand Ihrer eigenen Aufgabe, ob diese Funktionen den benötigten Arbeitsablauf unterstützen.
Layoutvorschläge an eigenen Folien prüfen
Für ein lesbares Layout müssen Überschriften, Texte und Abbildungen zusammenpassen. Ein automatisch erzeugter Vorschlag ist ein Ausgangspunkt für diese Gestaltung.
Worauf Sie beim Layout achten können
Beurteilen Sie Vorlage und einzelne Folie getrennt:

Vorlage: Sind Überschriften, Textflächen und Abbildungen über den Foliensatz hinweg sinnvoll angeordnet?
Einzelfolie: Passen Textmenge und Bildausschnitt in das gewählte Layout, oder müssen Sie Inhalte kürzen beziehungsweise aufteilen?
Verwenden Sie für eine Probe mehrere Folientypen: eine Titelfolie, eine Gegenüberstellung, eine Tabelle und eine Folie mit langem Text. Kontrollieren Sie außerdem Quellenangaben und kleine Beschriftungen.
Drei praktische Prüfkriterien
Aufwand: Wie lange benötigen Sie vom ersten Entwurf bis zur verwendbaren Fassung? Beziehen Sie Korrekturen und Export ein.
Einheitlichkeit: Werden Überschriften, Farben und Abstände gleichartig verwendet, ohne unpassende Inhalte in ein festes Muster zu pressen?
Bedienung: Können Sie Texte kürzen, Elemente verschieben und eine Folie aufteilen, ohne den gesamten Entwurf neu zu erstellen?
Je konkreter Ihre Anforderungen sind, desto wichtiger wird die Nachbearbeitung. Testen Sie eine freigegebene Markenvorlage oder eine anspruchsvolle Beispielseite, bevor Sie einen ganzen Foliensatz erstellen.
Bildgenerierung und Bildauswahl prüfen

KI-Bildgenerierung kann illustrative Motive vorschlagen. Ein erzeugtes Bild ist jedoch weder ein dokumentarischer Beleg noch automatisch für jede Verwendung freigegeben.
Beschreiben Sie Motiv, Stil und Bildaufbau und vergleichen Sie mehrere Ergebnisse. Kontrollieren Sie Details wie Hände, Schrift, Gegenstände und die räumliche Darstellung.
Für einen Foliensatz zur Marktanalyse könnten Sie beispielsweise prüfen:
Stimmen die Werte und Beschriftungen eines Diagramms mit den zugrunde liegenden Daten überein?
Erklärt das ausgewählte Bild die Aussage oder dient es nur als Dekoration?
Passen Farben und Darstellungsstil zu den übrigen Folien?
Bildvorschläge gezielt beurteilen
Auswahl: Vergleichen Sie den gesamten Aufwand mit der Suche nach einer geeigneten vorhandenen Abbildung.
Verständlichkeit: Lassen Sie eine andere Person erklären, was sie im Bild erkennt und wie es zur Aussage passt.
Bildserie: Prüfen Sie mehrere Motive nebeneinander auf Perspektive, Farbwelt und Detailgrad.
Verwenden Sie bei realen Produkten, Ereignissen oder wissenschaftlichen Beobachtungen geeignete Originalquellen. Für abstrakte Konzepte kann eine klar erkennbare Illustration sinnvoll sein.
Einen eigenen Werkzeugvergleich durchführen
Nutzen Sie für einen eigenen Vergleich dieselben Ausgangsinhalte und dieselben Kriterien:
Generierungsgeschwindigkeit
Layoutqualität
Bildgenauigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Ergebnisse nachvollziehbar festhalten
Notieren Sie zu jedem Kriterium eine konkrete Beobachtung. Die folgenden Fragen helfen dabei:
Aufbau: Fehlen Aussagen oder wurden unbelegte Inhalte ergänzt?
Layout: Welche Folien mussten Sie nachbearbeiten und warum?
Bilder: Welche Motive waren passend, welche mussten ersetzt werden?
Bearbeitung: Ließen sich die nötigen Änderungen im Editor und in der Ausgabedatei durchführen?
Gesamtaufwand: Wie lange dauerten Vorbereitung, Generierung, Korrektur und Export zusammen? Halten Sie auch Datum und Tarif fest.
Vier typische Anwendungsfälle
Typische Aufgaben für einen eigenen Versuch sind:
Studierende und Lehrende
Ein Forschungsvortrag oder eine Unterrichtseinheit: Prüfen Sie Quellen, Fachbegriffe und die Reihenfolge der Erklärung.
Büroangestellte & Projektmanager
Ein Projektstatus: Trennen Sie erreichte Meilensteine, offene Risiken und anstehende Entscheidungen.
Marketingteams und Geschäftsanalysten
Eine Marktanalyse: Vergleichen Sie Daten und Beschriftungen mit der Quelle und kennzeichnen Sie Prognosen.
Kreative & Freiberufler
Eine Projektvorstellung: Prüfen Sie, ob Bildmaterial und Text den eigenen Entwurf verständlich erklären.
Der Nutzen hängt vom Material und vom Korrekturaufwand ab. Eine Aufgabe, deren Inhalt Sie sicher beurteilen können, eignet sich besonders gut für den ersten Versuch.
Anforderungen für weitere Projekte festhalten
Bei der Wahl eines Werkzeugs sind die heute verfügbaren Funktionen entscheidend. Die folgenden Anforderungen können Sie für künftige Projekte vormerken:
Hochgradig personalisierte Gestaltung
Prüfen Sie, ob sich folgende Vorgaben umsetzen lassen:
Gewünschte Bild- und Layoutstile
Freigegebene Markenfarben
Präsentationskontext
Übergänge im Arbeitsablauf
Prüfen Sie die einzelnen Übergänge vom Ausgangstext über Gliederung und Folien bis zur Exportdatei. Fachliche Freigabe und Vortragsvorbereitung bleiben eigene Aufgaben.
Gemeinsame Bearbeitung und Freigabe
Prüfen Sie, ob Ihr Team folgende Arbeitsschritte durchführen kann:
Layoutänderungen gezielt abstimmen
Freigegebene Gestaltungsvorgaben verwenden
Zahlen und Quellen vor der Freigabe gemeinsam kontrollieren
Fazit
Ein Werkzeug wie Presenti AI kann beim Entwerfen von Folien und Bildern helfen. Beurteilen Sie das Ergebnis an Ihren Inhalten und am vorgesehenen Ausgabeformat.
Planen Sie einen Durchgang für Inhalt und Daten sowie einen für Layout und Bilder ein. Öffnen Sie anschließend die fertige Datei in der Zielanwendung.
Halten Sie die nötigen Korrekturen fest. So erkennen Sie, ob das Werkzeug zu Ihrer wiederkehrenden Aufgabe passt und wo Sie weiterhin selbst eingreifen müssen.